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Matthias Flacius Illyricus
Matija (Franković) Vlačić Ilirik PDF Drucken E-Mail
Leben und Werk

Matija (Franković) Vlačić Ilirik (Matthias Flacius Illyricus)
Labin, 1520  – Frankfurt am Main 1575

Lutherischer Reformator, Theologe, Linguist, Philosoph und Kirchenhistoriker. Einer der bekanntesten Labiner. Den größten Teil seines Lebens verbrachte er in Deutschland, zuerst als Student, später als Professor der Theologie, der griechischen und der hebräischen Sprache. Sein ganzes Leben widmete er  der Lehrtätigkeit, sowie der bedingungslosen Verteidigung und Verbreitung dessen, was er für die ursprüngliche Lehre Luthers hielt. Obwohl er eine Familie mit 18 Kindern zu versorgen hatte, gelang es ihm, mehr als 200 Bücher, Streitschriften und Flugblätter zu schreiben. Seine bekanntesten Werke sind unter anderem Clavis Scripturae Sacrae (Schlüssel zur Heiligen Schrift), Catalogus Testium Veritatis (Katalog der Zeugen der Wahrheit) und Ecclesiastica Historia (bekannter als Magdeburger Centurien, eine von Flacius und seinen Mitarbeitern verfasste Kirchengeschichte. Es  war das erste  kirchengeschichtliche Werk, das aus  protestantischer Sicht  geschrieben wurde).

“Ein Mann von entschiedener Tapferkeit und unbesiegbarer Geisteskraft, von starkem Willen und reichem Wissen, von einer Scharfsinnigkeit, die selten zu finden ist. Seine allumfassenden Anschauungen  und sein unternehmerischer Geist zeichnen ihn vor anderen aus.”
Wilhelm Preger, 1878

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Hauptwerke PDF Drucken E-Mail
Hauptwerke
Catalogus testium veritatis (Katalog der Zeugen der Wahrheit)
Catologus title pageEin monumentales Werk, in dem Flacius alle „Zeugen“ zu verzeichnen versuchte, von der ältesten Zeit bis auf seine Zeit, die sich der zentralen Macht des Papstes widersetzt und die Thesen der protestantischen Bewegung bekräftigt hatten. Die Quellenschriften  nutzend, beschreibt Catalogus, mit einem Kommentar von Flacius, die Schwierigkeiten der Menschen, die epochenlang für die Erhaltung des neutestamentarischen Glaubens gekämpft und gegen den „Antichristen“ (d.h. gegen Rom) Widerstand geleistet  haben.
Catalogus wurde in der Zeit von 1553 bis 1555 geschrieben. Zum ersten Mal erschien er 1556 in Basel und erlebte fast ein Dutzend Ausgaben. Es besteht auch eine unvollständige kroatische Übersetzung aus dem Jahr 1960.
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Verzeichnis der Werke PDF Drucken E-Mail
Verzeichnis der Werke
Flacius, Matthias Illyricus. Clavis Scripturae Sacrae, seu de Sermone Sacrarum literarum (Basileae: Ioannes Oporinus & Eusebius Episcopius, 1567).

________ . Demonstrationes evidentissimae XXX. Praesentiae, distributionisque corporis ac sanguinis Christi in sacra coena hactenus multis minus cognitae (Ursel: Nikolaus Henricus, 1565).

________ . Demonstrationes evidentissimae doctrinae de essentia imaginis Dei et  Diaboli, iustitiaeque ac iniustitiae originalis, una cum testimoniis veterum ac  recentium theologorum (Basileae: Petrus Pernas, 1570).

________ . Defensio sanae doctrinae de originali iustitia ac iniustitia, aut peccato (Basileae, 1570).
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Würdigung Flacius' PDF Drucken E-Mail
Bedeutung von Flacius

Es besteht immer noch kein  Werk, das   gründlich und allumfassend  auf die Bedeutung  von  Flacius  hinweisen würde.

…einen der gebildetsten teologischen Gelehrten der Augsburger Konfession haltend. (Pierre Bayle, 1696)


Flacius sei ein gelehrter Mensch gewesen, Meister nicht nur in den theologischen Studien sondern auch im Griechischen und Hebräischen, und im literarischen Bereich. (Girolamo Gravisi, um 1750)


…er war mit großem Talent versehen, war besonders für (wissenschaftliche) Kritik begabt, hatte weite Horizonte und tiefes Wissen… (Pietro Stancovich, 1829)

 “Es gibt Situationen, in denen  nur eine Kleinigkeit  darüber  entscheidet,    ob  das Schiff   untergehen  oder auf  dem  Wasser  bleiben  wird.   In solchen  Momenten  einer Gesellschaft  ist  es von großer Bedeutung,  einen  Menschen  zu  haben,  der   so viel  Charakterfestigkeit,  Entschiedenheit, und sogar  Rücksichtslosigkeit  wie Flacius  hat.“ (A.  Twesten  1844).

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Kinder PDF Drucken E-Mail
Flacius’ Kinder
Im November 1545 heiratete Matthias Flacius Elisabeth Faust und nach ihrem Tod ging er am 23. Oktober 1564 seine zweite Ehe mit Magdalena Ilbeck ein. Nach den Aufschreibungen soll Flacius insgesamt achtzehn Kinder gehabt haben, davon zwölf aus der ersten Ehe.
 
Matthias Flacius Illyricus der Jüngere (Matija Vlačić, mlađi) PDF Drucken E-Mail
Flacius’ Kinder

(12. September 1547- 27. April 1593)

Matthias Flacius Illyricus der Jüngere ist der älteste Sohn von Matthias Flacius Illyricus. Er wurde am 12. Sptember 1547 in Braunschweig geboren, wo sie sich zeitweilig aufhielten.Vater und Mutter wurden nämlich im Herbst 1546 zu Flüchtlingen, als die Truppen von Mauritius von Sachsen am 6. November 1546 Wittenberg angriffen und demzufolge die Universität vorübergehend geschlossen wurde. Matthias und Elisabeth flohen nach Braunschweig, wo ihr Sohn  Matthias der Jüngere im nächsten Sommer zur Welt kam. Gleich nach seiner Geburt wurde die Universität in Wittenberg wieder eröffnet (inzwischen unterschrieb Melanchthon das Augsburger Interim) und Flacius konnte ab Herbst 1547 seine Vorlesungen wieder halten. Schon gegen Ostern zogen die Flacius nach Magdeburg um, was bedeuten sollte, dass Matthias der Jüngere schon als kleines Kind ein erfahrener Reisender war.

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