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Schriftstücke
Glagolitische Tradition PDF Drucken E-Mail
Glagolitische Tradition
Bascanska plocaDie Anfänge der glagolitischen Liturgie bringt man in Zusammenhang mit der Tätigkeit zwei byzantinischer Missionare, Brüder Kyrill und Method, die die neue slawische Schrift, die Glagoliza, erschaffen  und die bedeutendsten ostliturgischen Bücher in die slawische Sprache übersetzt haben. Die Verbreitung der glagolitischen Liturgie begann Ende des 9. Jahrhunderts, als die Schüller von Kyrill und Method nach Methods Tod Mähren verlassen sollten, wo sie bisher mit Genehmigung des Papstes wirkten. Sie wurden aufgrund großen Widerstandes von Seiten der deutschen Priesterschaft verbannt und fanden in Bulgarien, Serbien und Kroatien Unterkunft. Während die Kyrilliza sofort in Serbien und Bulgarien in den Kirchenbüchern verwendet wurde, gebrauchte man in Kroatien auch weiterhin die Glagoliza.
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Slawische protestantische Druckerei in Urach PDF Drucken E-Mail
Slawische protestantische Druckerei in Urach

Kip TrubarIm kleinen württembergischen Ort Urach (sein heutiger Name lautet Bad Urach), in der Nähe von Tübingen wirkte die slawische protestantische Druckerei von 1561 bis 1565 im ehemaligen Kloster des Hl. Amandus.
Der Gründer der Druckerei, die den Namen Windische, chrabatische und cirulische Thrukerey (Slowenische, kroatische und kyrillische Druckerei) trug, war der Freiherr Hans Ungnad von Sonnegg (1493-1564), Warasdiner Obergespann und Landeshauptmann der niederösterreichischen Länder. Neben ihm unterstützte der Herzog Christoph von Württemberg finanziell die Druckerei. In der Druckerei wurden Bücher in kroatischer und slowenischer Sprache herausgegeben, gedruckt in glagolitischen, lateinischen und kyrillischen Lettern. Unter den veröffentlichten Werken gab es Übersetzungen biblischer Texte und protestantischer Bücher aus fremden Sprachen, sowie originelle Autorenwerke.

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Freiherr Hans Ungnad III. von Weissenwolf PDF Drucken E-Mail
Slawische protestantische Druckerei in Urach
(1493 – Böhmen, am 27. November 1564)
ungnadAdliger aus Österreich. Ungnad wurde 1522 in den Adelstand eines Freiherrn (Baron) erhoben und vom Kaiser Karl V. erhielt er die Genehmigung, das Adelsprädikat «von Weissenwolf» auf Grund des alten Familienwappens zu benutzen. Ab 1530 war er Landeshauptmann von Steiermark, und ab 1540 oberster Feldhauptmann der niederösterreichischen Länder (in deren damaligen Grenzen sich das heutige Slawonien und Mittelkroatien befanden). Er tat sich als Kämpfer gegen die Osmanen hervor. Als Anhänger der Reformation, wurde er 1556 zum Verlassen seiner Territorien gezwungen, so musste er nach Württemberg übersiedeln, wo er vom Herzog Christoph herzlich empfangen wurde.
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Protestantische Werke der kroatischen und anderen Autore PDF Drucken E-Mail
Protestantische Werke der kroatischen und anderen Autore

Bohorič, Adam

(Umgebung von Brestanice, um 1520 – Deutschland, 20.11.1598)

Werke:

-         Arcticae horulae succisivae de Latinocarniolana literatura ad Latinae linguae analogiam accomodata, unde Moshoviticae, Rutenicae, Polonicae, Boemicae et Lusaticae lingue, cum Dalmatica et Croatica cognatio, facile deprehenditur (Witembergae, 1584)

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